Die Hafenschule Francisco da Motta - Das Modellprojekt eine Ausbildungsstätte für Kinder aus ärmsten Verhältnissen.
Die von dem Franziskaner Pater Eckart geleitete Schule wurde 2007 eingeweiht. Das angegliederte Gymnasium "Sonja Kill" ermöglicht den begabtesten Kindern den Zugang zu staatlichen Universitäten.
Eine einmalige und im brasilianischen Schulsystem einzigartige Chance für diese Kinder.
Über 1.200 Kinder besuchen zurzeit die Schule. Die Kinder kommen aus den umliegenden Favelas. Das Umfeld der Kinder ist gekennzeichnet durch Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drogen und Hoffnungslosigkeit.
Die Schule gibt diesen Kindern einen sicheren Halt. Sie lernen neben dem schulischen Wissen soziales Verhalten und Verantwortung für sich und andere. Viele dieser Kinder haben nach Beendigung der Schule den Eintritt in das Berufsleben geschafft oder haben erfolgreich an beruflich weiterbildenden Maßnahmen teilgenommen.
Im April 2009 wurden alle Kinder in das KIBRA-Programm aufgenommen. Zwei brasilianische Zahnärztinnen behandeln abwechselnd halbtags diese Kinder. Eine Prophylaxehelferin führt täglich ein Putztraining mit den Kindern durch. Mütterworkshops über Gesundheitsthemen ergänzen das Programm.
Im Frühjahr 2010 soll das Spektrum mit der Eröffnung einer Ausbildungsstätte für den Beruf der Zahnarzthelferin erweitert werden. In Kooperation mit ansässigen brasilianischen Zahnärzten soll jungen Frauen die Chance zu einer Berufsausbildung und damit der Einstieg in einen qualifizierten Beruf eröffnet werden. Auch hier hilft KIBRA!










