Wie funktioniert die KIBRA-Methode?
Bei der Aufnahme ins KIBRA-Programm werden die Kinder erst einmal gründlich zahnärztlich untersucht. Dabei wird der Gesundheitszustand der Zähne festgestellt. Auf der Basis von international gültigen Standards wird für jedes Kind ein individuelles Behandlungs- und Vorbeugungs-Programm erstellt.
Eigens von KIBRA ausgebildete Prophylaxehelferinnen halten regelmäßig Workshops über Zahnerkrankungen und deren Vermeidung ab. Sie helfen den Kindern beim Zähneputzen und führen die Kontrolluntersuchungen durch. Sie werden durch Teams von jeweils fünf Müttern unterstützt, die gemeinsam mit den Helferinnen ein Kontroll-und Kommunikationsnetzwerk bilden.
Das Bindeglied der KIBRA-Methode zwischen den Helfern vor Ort und dem Team in Deutschland bildet eine internetbasierte Datenbank. Diese wurde vom IT-Spezialist Reinhard Vollmannshauser in Zusammenarbeit mit Dr. Norbert Lehmann entwickelt.
In der Datenbank werden die Parameter aller Untersuchungen eingetragen. Dabei werden Daten wie Putzfrequenz, Unterrichtsteilnahme, Zahnbürstenwechsel etc. erfasst.
Mit dieser Methode können sowohl individuelle als auch gruppendynamische Veränderungen dargestellt werden. Fehlt beispielsweise ein Kind bei der Fluoridierung, wird dies weitergegeben. Die im Team verantwortliche Mutter kann dann zeitnah mit dem betroffenen Kind oder deren Eltern Kontakt aufnehmen.
Durch die Datenbank wird aus einer Massenprophylaxe eine weitaus effektivere Individualprophylaxe.









